
Ruru Hui – Te Whare Ruru Hau
Ruru Hui ist ein Zusammenkommen im Kreis, ein Raum der Begegnung, des sich gegenseitigen Erkennens. Ein Raum in dem sich Neues zeigen darf, und jeder auf seine Art und Weise Licht, Liebe und Heilung ins Feld bringt und dadurch die gesamte Gruppe getragen und genährt wird. Eine Zeit um Neues über Dich zu lernen, Kraft zu tanken und auch um Dein Band mit Deiner Familie auf geistiger Ebene zu stärken. Es gibt Dir die Möglichkeit zu wachsen und trägt das Wissen Deiner Ahnen und der Ältesten zu Dir, so dass Du hier auf der Erde wieder einen Anker und ein Zuhause in einer spirituellen Familie finden kannst. Ruru Hui ist Liebe, Ehrlichkeit und tiefer Austausch für jeden der genau das sucht. Ruru Hui ist ein Ort wo Menschen zusammenkommen für eine positive Vision der Zukunft, für Austausch, für das Leben zu feiern, Austausch zwischen den Generationen, in gegenseitigem Respekt und Achtung, frei von Restriktionen. Weiterhin ist es ein Ort, sich in Liebe zu begegnen, aus dem Herzen heraus seine Gaben zu teilen, seine Botschaften, seine Visionen. Wie schon gesagt: ein Ort das Leben zu feiern, seine Fülle, frei von Angst. Und natürlich ist es auch eine Schule, wo wir alle lernen können von uns gegenseitig, uns unterstützen können auf dem Weg voran in eine neue Welt.
Es geht ums im Jetzt Sein, Zuhören, Gehört werden, Austausch, sich mit den Ahnen verbinden. Es geht um herzoffenes, ehrliches Mitteilen, gleichberechtigt und auf Augenhöhe. Wir unternehmen gemeinsam schamanische Reisen, zu eigenen Themen die dabei auftauchen, oder zu vorgegebenen Themen. Es ist einfach Sein und schauen was kommt. Zu Beginn, am ersten Abend werden die Tore in die geistigen Welten geöffnet, die Ahnen eingeladen, sowie die Geistführer, die Spirits und alle die kommen wollen aus den
geistigen Welten, die uns unterstützen wollen, oder die Hilfe brauchen, sind eingeladen und kommen und tragen ihren Teil zu den Prozessen bei. Es können Prozesse in Gang gesetzt werden, die tief gehen, die uns unserem wahren Selbst näher bringen.
Die Intention von Ruru Hui ist, dass passieren kann, was passieren will, was in dem Moment, im Jetzt wichtig ist, zum Wohle aller Teilnehmer. In einem geschützten Raum, in Verbundenheit und Verbindung mit den Ahnen, den uns wohlgesonnen Wesen der geistigen Welten. Antworten finden, sich selbst entdecken. Jeder in seinem Rahmen, in seinen Möglichkeiten, wie man sich wohl fühlt, wie es gut ist. Natürlich kann man in dem Rahmen und durch die Prozesse auch aus der eigenen Komfortzone herausgeholt werden. Und dafür ist die Gruppe, der Kreis da, einen geschützten Rahmen zu bilden, in den man sich hineinfallen lassen kann, und in dem man aufgefangen wird. Und es besteht jederzeit, auch außerhalb des Ruru Hui, die Möglichkeit sich vertrauensvoll an Klaus zu wenden!
Es kann sein, das mit der Entscheidung, dass Du zum Ruru Hui kommst, schon etwas bei Dir anfängt sich zu öffnen, zu verändern. Bei manchen ist das schon Wochen im voraus, bei manchen beginnt es, wenn sie sich auf den Weg zum Ruru Hui machen. Bei manchen beginnt es erst, wenn sie mit den Ahnen, den Spirits und Geistführern, oder den Naturwesen, den Drachen, den Hütern aus allen Dimensionen, oder der Verbundenheit zu den geistigen Feldern der Erinnerungen und der Erfahrungen in Kontakt kommen. Zwischen den Rederunden gibt es Trommelreisen oder Reisen zu den Klängen des Didgeridoo. Um noch einmal tiefer einzutauchen in die eigenen Welten und Themen, schauen was sich noch zeigen, was angeschaut werden will. Dazwischen wird gesungen und musiziert, gelacht und geweint. Alles was kommt, es gibt kein, wie es sein soll, oder was passieren soll. Es entsteht alles im Jetzt. Was gebraucht wird, was notwendig ist, das zeigt sich, das kommt und wird gelebt.
Und so gehen wir gemeinsam und jeder für sich, tauchen wir ein in Prozesse und Erfahrungen, öffnen sich die Sinne. Und für manche ist am Ende, wenn die Tore wieder geschlossen werden, und alle Ahnen, Spirits und Geistbegleiter dorthin zurück gehen, wo sie hinwollen, wo sie hingehören, das Ruru Hui vorbei. Für andere gehen die Prozesse noch weiter, können sich über Tage oder Wochen erstrecken. Manche Teilnehmer erzählen, dass sich die Prozesse über mehrere Ruru Hui erstreckt haben oder erstrecken. Alles ist möglich, alles darf Sein! Und alles ist gut, so wie es ist!
Ruru Hui ist ein Weg, ein Eintauchen, in einer Weise auch ein schamanischer Prozess. Es ist keine Therapiesitzung. Es ist tief und offen für alles was kommen will. Ein Spiegel des Lebens in all seiner Vielfalt und seinen Facetten..

Ruru Hui – Woher kommt der Name
Wie Ihr (vielleicht) wisst, habe ich Wai 2005 kennengelernt und folgend einige sehr intensive Jahre mit ihr in Europa und Aotearoa (Neuseeland) verbracht. Und obwohl sie ganz am Anfang mir gegenüber festgestellt hat: „Ich kann nicht deine Lehrerin sein“, habe ich extrem viel von ihr und Dave gelernt. In all den Veranstaltungen, Workshops und LSP (Langterm Study Program) Elementen bei denen ich anwesend war und assistiert habe, genauso wie auf all den Hikoi's (von Wai veranstaltete Reisen zu ihren Wurzeln und zum tieferen Verständnis der Maori Kultur und Tradition) an denen ich teilgenommen habe.
Im Lauf der Zeit habe ich auch organisatorische Aufgaben übernommen. Erst das Koha Aroha (Gabe der Liebe), ab 2007, später auch Hikoi's. In all der Zeit hatten wir intensiven Austausch und sie hat mich an Ihren Beweggründen für so manche Entscheidung teilhaben lassen. Eine ihrer Intentionen für das Koha Aroha war, eine Möglichkeit zu schaffen, wo all die Menschen die ihr in ihren
LSP Programmen, auf ihren Workshops und bei ihren Readings begegnet sind, sich treffen und austauschen können. 2014 war das letzte Mal, dass Wai nach Europa kam, und ihr Wunsch war es, dass Koha Aroha weitergeführt wird, und gerne kam ich diesem Wunsch von 2015 bis 2023 nach. Im Herbst 2023 hatte ich den starken Impuls nach Veränderung, den Kreis zu öffnen auch für Menschen, die noch nie von Wai gehört haben, und aus meinem Herzen stieg die Erinnerung auf: Im Jahr 2010 hat Wai in Otaki, Aotearoa (Neuseeland), begonnen, Treffen abzuhalten. Teachings, die für alle Interessierten offen waren, mit der Intention, die Menschen zu ihrer eigen inneren Quelle und Kraft zu führen, sich selbst in sich zu finden, die eigenen Gaben zu erkennen und zu leben. Zu Beginn war es eine kleine Gruppe, hauptsächlich Maori Frauen, jedoch nicht nur. Und die Verbundenheit von Wai zu Ruru (Eulen), auch als Ihr Kaitiaki (Totem), hat Sie dazu veranlasst, diese Teachings in den Schutz des Eulenspirits zu stellen.
Ein Jahr später hat Wai sich entschlossen, diesen Treffen ein Fundament in Maori Tradition zu geben. Für die Zeremonie hat sie vier Männer ausgewählt, die symbolisch die vier Säulen sind, die das Dach des Hauses tragen: Kaumatua (Elder) Te Waari Carkeek, Kaumatua Dave Hegglun, Kaumatua Charles Matenga und mich, Klaus Wintersteller. Der Name des Hauses: „Te Whare Ruru Hau“, übersetzt in etwa „das Haus im Schutz der Eule“ Nach der Zeremonie hat Wai zu mir gesagt: „Da du jetzt ein Teil (eine Säule) von Te Whare Ruru Hau bist, kannst du den Namen und die Intention, die damit verbunden ist, mit nach Europa nehmen und dort
verwenden.“
Den Namen „Ruru Hui“ (übersetzt bedeutet Ruru = Eule, und Hui = Treffen, Zusammenkunft, Meeting) habe ich aus mehreren Gründen gewählt. Unter anderem:
- Aus Dankbarkeit und Respekt für Wai, Dave, Moe und die Kultur der Maori
- Dass ich durch sie zu mir gefunden habe, meine Gaben, meinen Weg
- Dass ich diese Intention als Säule von Te Whare Ruru Hau weitertragen will
- Dass ich aus eigener Erfahrung weiß, wie schwer es für Europäer ist, sich Maori Wörter oder Namen
- Zu merken und „Ruru Hui“ erschien mir einfacher und einprägsamer als „Te Whare Ruru Hau“


Klaus Wintersteller
Das Ruru Hui wird von mir organisiert, mit der Intention den Rahmen in Raum und Zeit zu schaffen, in dem wir in den Fluss des Lebens, in das Jetzt und tief in uns eintauchen können...
Ich bin 1961 geboren. Ein Leben lang, auf der Suche nach Antworten, beim Lernen. Bin eingetaucht in alle möglichen Wege der Verwicklungen und der spirituellen Entwicklung. Irgendwann ist mir bewusst geworden, dass ich die Welt anders wahrnehme, als die Menschen rund um mich und die meisten Menschen. Dass ich mit einem Bewusstsein verbunden bin, das über das alltägliche, normale Bewusstsein in dem sich die meisten Menschen bewegen und befinden, hinaus geht. Meine Reise, meine Entwicklung, hat mich 2005 zu der Maori Seherin Te Wai Matao Turoa-Morgan und ihrem Partner Dave Hegglun, der Bildhauer und Schamane war, geführt, und bis 2014 bin ich intensiv mit den beiden durch Europa und Neuseeland gereist, als Assistent, als Helfer, in ihren Workshops und Langzeit Ausbildungsprogrammen.
Ich bin in tiefer Dankbarkeit, für alles was ich von den beiden mitnehmen durfte. Wie auch dem Bruder von Wai, Moe Tatua Turoa, der mein Lehrer ist und mir nicht nur die Kunst des Haka vermittelt hat. Der auch mit seinen Erzählungen über die Maori Kultur und das Leben der Maori vor der Kolonialisierung, für mich die Tore zu meinen Ahnen und Vorfahren geöffnet hat. Den Kelten und Germanen, und den Kulturen, die vor ihnen in Europa existiert haben. Und ich so durch
die drei und ihre Familien, tief in die Maori Welt eintauchen durfte und dabei in meine eigene Vergangenheit blicken konnte und mir die Wichtigkeit der Verbundenheit mit unseren Ahnen, und mit unseren Gaben die wir in dieses Leben mitgebracht haben, bewusst wurde. Das hat mein Leben stark verändert.
Ablauf
Erster Tag:
Wir beginnen am späten Nachmittag mit gemeinsam Essen (wer will).
19:00 Beginn mit der Vorstellungsrunde und anschließendes Ritual zum Öffnen der Tore in die geistigen
Welten und Einladen der Ahnen und Spirits ...
Ab dem zweiten Tag:
08:30 bis ca 09:30, treffen wir uns jeden Morgen (vor dem Frühstück!) für eine schamanische Reise (mit
Didgeridoo oder Trommel) mit anschließender Feedbackrunde.
Danach gehen wir frühstücken.
11:00 beginnt der Vormittagskreis, dauert ca 2 bis 3 Stunden.
Zeit zum Mittagessen... Danach eine Pause...
Meistens gibt es am Nachmittag von 16:00 bis 18:00 noch einen weiteren Kreis.
18:00 Uhr Abendessen.
20 Uhr treffen wir uns zum Kreis und schauen was sich zeigt und angeschaut werden will.
Letzter Tag
08:30 schamanische Reise
Danach Frühstück
11:00 letztes Zusammenkommen im Kreis mit Verabschieden und zum Schließen der Tore in die geistigen
Welten.
In der Regel sind wir am Sonntag um ca 14:00 bis 14:30 mit der Abschlussrunde fertig. Danach noch gemeinsam Essen, wer mag. Wen es nach Hause zieht oder wer es eilig hat, kann auch schon gleich nach dem Ende der Letzten Runde fahren, vor dem Essen. Das alles ist nur ein grober Rahmen! Alles kann sich je nach Bedarf ändern und anpassen und ist flexibel um im Fluss zu bleiben...! Die Verbindungen jedoch, die wir in der Zeit aufbauen, zu den Ahnen, zu Geistführern, zu Kaitiaki (Totem), zu einzelnen Wesen aus der geistigen Welt, Geistbegleiter, Geisthelfer, bleiben bestehen. Und die Erfahrungen die wir machen bleiben erhalten.
Organisatorisches
Ihr könnt auch Fotos oder Gegenstände mitbringen, die Euch mit Euren Ahnen, oder jemand der Euch aus dieser oder der geistigen Welt am Herzen liegt, verbinden. Wir werden zusammen einen schönen platz für sie gestalten, der Tapu (heiliger Bereich) ist, in den wir die Gegenstände die uns wichtig sind, seien es Steine, Fotos, Kristalle, Schmuck, Hölzer, Blumen usw. hineinlegen. Wir versorgen uns selbst! Manchmal kochen wir gemeinsam, manchmal isst jeder für sich, was er mitgebracht hat. Es gibt eine Kochgelegenheit, Kühlschrank, alles was wir brauchen, und jeder bringt zu essen mit, was er gerne hat.
Das Ruru Hui ist ein offener Kreis, natürlich ist es ideal und gut, von Anfang bis zum Ende dabei zu sein. Es ist uns jedoch wichtig, dass, wenn sich jemand angezogen fühlt, oder dabei sein will, oder hinein spüren möchte, dass man auch kürzer kommen kann– Dazu bitte mit uns vorab in Kontakt treten! Es ist uns wichtig, dass man dabei sein kann und kommen kann, auch wenn andere Verpflichtungen eine volle Teilnahme verhindern.
